Das Bundesministerium für Gesundheit erledigt im Rahmen des Grundgesetzes die gesetzgeberischen und verwaltungsmäßigen Aufgaben auf dem Gebiet der Gesundheitspolitik. Das BMG hat unter anderem die "Fachaufsicht" über die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und damit auch über die Aids-Präventionskampagne in Deutschland.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist dem Bundesministerium für Gesundheit zugeordnet und für die bundesweite Aids-Präventionskampagne "Gib Aids keine Chance" zur Ansprache der Gesamtbevölkerung verantwortlich. Zur Aids-Prävention bietet sie die Internetangebote: www.gib-aids-keine-chance.de, www.machsmit.de, www.loveline.de, www.aidsberatung.de und www.bzga-reisegesundheit.de
Die zentrale Website zur Kampagne Gib Aids keine Chance bietet Informationen rund um das Thema Aids und HIV, insbesondere zu den BZgA-Medien zur Aidsprävention, zum Welt-Aids-Tag, zu den Radio- und TV-Spots. Außerdem aktuelle Nachrichten und Aktionen inklusive Newsletter und ausgewählte Links zu Partner-Organisationen.
Die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. ist der Dachverband von bundesweit etwa 120 regionalen AIDS-Hilfen. Sie ist eine Selbsthilfeorganisation für Menschen, die in besonderer Weise von HIV/Aids bedroht oder betroffen sind und fungiert als Interessenverband der Menschen mit HIV und Aids. Neben vielen anderen Aufgaben entwickelt die DAH für diese Zielgruppen Präventionsmaßnahmen und Angebote.
Die bundesweit arbeitende, gemeinnützige Deutsche AIDS-Stiftung hat das Ziel, die Lebenssituation von Menschen mit HIV/Aids zu verbessern. Sie unterstützt Betroffene, die sich in besonderer sozialer Notlage befinden, auf Antrag materiell. Sie fördert auch in großem Umfang Projekte für und von Menschen mit HIV/Aids. Dies vor allem in Deutschland, punktuell aber auch international.
Das Robert Koch-Institut ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung, Epidemiologie und der anwendungs- und maßnahmenorientierten biomedizinischen Forschung. Die Kernaufgaben sind die Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten, insbesondere der Infektionskrankheiten. Dazu gehören insbesondere auch HIV und Aids und die epidemiologischen Übersichten für Deutschland.
Die "Deutsche Latex Forschungsgemeinschaft Kondome e.V." (dlf) als Zusammenschluss großer Kondomhersteller informiert auf ihrer Website über Kondome und Verhütung sowie Forschung, Prüfbestimmungen und viele weitere Aspekte rund um Kondome.
HIVbuch.de ist der älteste und umfangreichste deutschsprachige Informationsdienst zu HIV und Aids (ehemals hiv.net). Kernstück des Informationsangebotes ist ein Mediziner-Lehrbuch, das jährlich überarbeitet und kostenlos angeboten wird.
Red Ribbon Deutschland ist bemüht, das "Red Ribbon" auch in Deutschland bekannt zu machen, kämpft bundesweit gegen soziale Ausgrenzung und Diskriminierung von HIV-Positiven und weist in der Öffentlichkeit auf die bedrohliche Ausbreitung von Aids hin. Red Ribbon Deutschland sieht sich als Ergänzung bereits existierender Organisationen im Bereich der Aids-Hilfe. Mit den gesammelten Geldern werden Aids-Hilfeprojekte im gesamten Bundesgebiet gefördert.
Während der 7. Bundesversammlung der Menschen mit HIV und Aids 1996 gründeten engagierte Positive das bundesweite Netzwerk der Menschen mit HIV und Aids.
UNAIDS ist das gemeinsame Programm der Vereinten Nationen zu HIV und AIDS und der wichtigste globale Fürsprecher für schnelle, umfassende und koordinierte weltweite Aktionen gegen die Epidemie. Die Aufgabe von UNAIDS ist, ein gemeinsames Vorgehen gegen HIV und Aids zu unterstützen. Dazu gehört, die Übertragung von HIV zu verhindern und Pflege und Unterstützung für diejenigen zu leisten, die bereits mit dem Virus leben. Die Anfälligkeit von Menschen und Gemeinschaften für HIV soll reduziert und die Auswirkungen der Krankheit gelindert werden.
Die Weltgesundheitsorganisation ist die Gesundheitsinstitution der Vereinten Nationen, die am 7. April 1948 gegründet wurde. Die Aufgabe der WHO besteht satzungsgemäß darin, einen optimalen Gesundheitszustand sämtlicher Völker der Erde zu erreichen. Die Satzung der WHO definiert Gesundheit als den Zustand des vollständigen physischen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht als die bloße Abwesenheit von Krankheit oder Schwäche.
Der "Global Fund" zum Kampf gegen Aids, Tuberkulose und Malaria finanziert seit 2001 den weltweiten Kampf gegen diese weit verbreiteten und dramatisch ansteigenden Infektionskrankheiten. Durch die Finanzierung neuer und bestehender Programme rettete der Global Fund Millionen von Menschenleben, verhindert die Verbreitung von Krankheiten und die Zerstörung von Familien, Gemeinschaften und Wirtschaftsräumen in der ganzen Welt. Die Homepage des "Global Fund" informiert unter anderem auf englisch, französisch und russisch über dessen Arbeit.
Die Welt-Aids-Kampagne ist eine unabhängige, von der Aids-Organisation der Vereinten Nationen (UNAIDS) ins Leben gerufene Nichtregierungsorganisation mit Sitz in Amsterdam. Sie möchte weltweit die nationalen Aktivitäten und Kampagnen unterstützen sowie die Regierungen an ihre Verpflichtungen zum Kampf gegen Aids erinnern. Die WAC versteht sich als soziale Bewegung, die ein nationales und internationales öffentliches Bewusstsein über die Kampagne und ihre Ziele erreichen will. Informationen auf Englisch.