Alexandra: „Mit HIV komm ich klar. Mit Ablehnung nicht.“

Bis Alexandra „Mit HIV komm ich klar“ sagen konnte, war es ein langer Weg. Vor 15 Jahren wechselte sie zunächst mit einem unerklärlichen Ausschlag von Arzt zu Arzt, bis sie ihre HIV-Diagnose bekam. An HIV hatten sie und auch die Ärzte dabei überhaupt nicht gedacht: Der letzte routinemäßige Test während ihrer Schwangerschaft war schließlich negativ gewesen. Umso größer war zunächst der Schock.

Um die Diagnose zu verarbeiten, eignete sie sich dann in Selbsthilfe-Workshops und auf medizinischen Kongressen ein umfangreiches Wissen über HIV an. Beim Marathonlaufen merkte sie außerdem, dass ihr Körper leistungsfähig und belastbar ist. So gewann sie das notwendige Selbstvertrauen, um offen mit HIV zu leben.

Heute klärt die 43-Jährige über HIV auf und setzt sich gegen die Diskriminierung und Stigmatisierung von Menschen mit HIV ein – bei der Aidshilfe Aachen und in vielen anderen Zusammenhängen.