Die Kampagnenbotschafter – Wer steht im Mittelpunkt?

Die Kampagne „Positiv zusammen leben. Aber sicher!“ bringt viele Menschen zusammen, die sich für Respekt, Toleranz und Unterstützung sowie gegen Unwissenheit und Gleichgültigkeit engagieren. Zum Beispiel die Botschafterinnen und Botschafter der Kampagne: Menschen, die über ihr Leben mit HIV berichten – über ihre Familien und Freunde, über HIV und die Behandlung, über ihre Erfahrungen in der Arbeitswelt, ihr freiwilliges Engagement, über Ausgrenzung, aber auch über Solidarität und tatkräftige Unterstützung. Ihre Geschichten, Bilder und Videos sowie weitere Informationen zur Kampagne finden sich auf www.welt-aids-tag.de. Mehr als 13.000 Menschen haben sich dort schon eingetragen und ihre Botschaft zum Thema „Positiv zusammen leben“ veröffentlicht. Alle sind aufgerufen, von ihren Erfahrungen zu berichten – und mitzuhelfen, dass die Menschen in Deutschland verantwortungsvoll mit HIV umgehen.

Elf KampagnenbotschafterInnen repräsentieren ein breites Spektrum der Gesellschaft. Jede und jeder Einzelne von ihnen steht für einen besonderen Aspekt des Lebens mit HIV.
Die BotschafterInnen aus Berlin, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg und Hessen stehen exponiert auf der zentralen Kommunikationsplattform www.welt-aids-tag.de und nehmen aktiv an Diskussionen rund um das Thema HIV/Aids teil.

Vier Botschafter verleihen der Kampagne in besonderem Maße ein Gesicht, indem sie ab dem Kampagnenstart auf Großflächenplakaten und im Kino- und TV-Spot zu sehen sein werden.

HIV & Mutter sein: Zübeyde, 43 Jahre, aus Nordrhein-Westfalen.

  • Pflegefachkraft und alleinerziehende Mutter einer zehnjährigen Tochter.
  • Statement: „Mein offener Umgang mit der HIV-Infektion hat dazu geführt, dass viele Menschen meine Tochter und mich unterstützen.“

HIV & Freundschaft: Marcel, 22 Jahre, aus Nordrhein Westfalen.

  • Verwaltungsfachangestellter, offen schwul und positiv lebend.
  • Statement: „Durch meine Infektion habe ich gelernt, was Freundschaft wirklich bedeutet.“

HIV & Einschränkungen: Ernst, 50 Jahre, aus Bayern.

  • Verlor durch eine Gehirnentzündung, die Folge einer jahrelang unerkannten HIV-Infektion war, sein Hörvermögen. Er kann Stimmen und Geräusche nur noch mit einem speziellen Implantat wahrnehmen.
  • Statement: „Der HIV-Test hat mein Leben gerettet“

HIV & Arbeit: Thomas, 38 Jahre, aus Sachsen.

  • Kann seit der Diagnose „HIV-positiv“ nicht mehr in seinem alten Beruf als Maler und Lackierer arbeiten.
  • Statement: „Ich will auch mit der HIV-Infektion beruflich etwas leisten – so wie jeder andere Mensch auch. Deshalb sollten alle wissen, dass eine HIV-Infektion kein Hindernis für einen erfolgreichen Berufsweg sein muss.“

Themen

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