Der Welt-Aids-Tag am 1. Dezember erinnert uns: Jede und jeder von uns kann etwas tun, damit wir alle – HIV-Positive, HIV-Negative und Ungetestete – positiv zusammen leben können. Jeder kann Solidarität zeigen und Ausgrenzung abwehren, wenn Menschen mit HIV diskriminiert werden. Und jeder kann selbst aktiv werden. Nicht nur am 1. Dezember, sondern an jedem Tag im Jahr. Zum Beispiel, indem er sich informiert, HIV zum Thema macht, ehrenamtlich arbeitet oder Geld spendet. Die Kampagne „Positiv zusammen leben. Aber sicher!“ bringt viele Menschen zusammen, die sich für Respekt, Toleranz und Unterstützung sowie gegen Unwissenheit und Gleichgültigkeit engagieren. Zum Beispiel die Botschafterinnen und Botschafter der Kampagne: Menschen, die über ihr Leben mit HIV berichten – über ihre Familien und Freunde, über HIV und die Behandlung, über ihre Erfahrungen in der Arbeitswelt, ihr freiwilliges Engagement, über Ausgrenzung, aber auch über Solidarität und tatkräftige Unterstützung. Ihre Geschichten, Bilder und Videos sowie weitere Informationen zur Kampagne findest Du auf www.welt-aids-tag.de. Über 13.000 Menschen haben sich dort schon eingetragen und ihre Botschaft zum Thema „Positiv zusammen leben“ veröffentlicht. Alle sind aufgerufen, von ihren Erfahrungen zu berichten – und mitzuhelfen, dass die Menschen in Deutschland verantwortungsvoll mit HIV umgehen.
HIV und Aids geht uns alle an.
Sag uns deine Meinung auf: www.welt-aids-tag.de
Nach einem Anstieg der Infektionszahlen zwischen 2001 und 2006 gehen die HIV-Neuinfektionen seit 2007 wieder zurück und liegen nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) in diesem Jahr bei 2.700 HIV-Neuinfektionen. Durch die Weiterentwicklung der Schätzmethode kann das RKI den Verlauf der HIV-Epidemie viel genauer nachzeichnen. Die Zahlen zeigen, dass die langjährige nationale Präventionsstrategie zur Bekämpfung von HIV/Aids in Deutschland vorbildlich ist und nachhaltig wirkt.
Botschafter Kay und Botschafterin Bettina haben einen Song zum Welt-Aids-Tag 2011 geschrieben und selbst im Studio eingesungen – hier seht Ihr den Clip dazu!
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HIV-positive Botschafter der Kampagne zum Welt-Aids-Tag 2011 diskutierten an Münchner Berufsschule mit Auszubildenden und warben für mehr Toleranz
Viele Menschen mit HIV legen ihre Infektion nicht offen, schon gar nicht am Arbeitsplatz. Sie fürchten Diskriminierung, Mobbing, den „Karriereknick“ oder gar eine Kündigung. Deshalb veranstaltete die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) heute gemeinsam mit der Deutschen AIDS-Stiftung (DAS) und der Münchner AIDS-Hilfe in der Berufsschule für den Einzelhandel München-Mitte eine Diskussionsrunde zum Thema „Leben und Arbeiten mit HIV“. Auf dem Podium saßen neben Ernst (50) und Oliver (37), den HIV-positiven Botschaftern der bundesweiten Kampagne zum Welt-Aids-Tag „Positiv zusammen leben. Aber sicher!“, auch Experten wie Dr. Volker Mertens (Deutsche AIDS-Stiftung) und Alois Gerbl (Münchner AIDS-Hilfe).
Botschafter Ernst und Botschafter Oliver
Volker Mertens (Deutsche AIDS-Stiftung), Oliver und Ernst, Alois Gerbl (AIDS-Hilfe München)
Alois Gerbl (AIDS-Hilfe München), Botschafter Oilver, Moderator Ralph Erdenberger
Botschafter Ernst, Ralph Erdenberger, Volker Mertens (Deutsche AIDS-Stiftung)
Alois Gerbl, Botschafter Ernst, Volker Mertens, Botschafter Oliver, Ralph Erdenberger
Moderator Ralph Erdenberger mit einem Schüler der Berufsschule
HIV-positive Botschafter der Kampagne zum Welt-Aids-Tag 2011 besuchten Leipziger Berufsschule und engagieren sich gegen Diskriminierung
Viele Menschen mit HIV legen ihre Infektion nicht offen, schon gar nicht am Arbeitsplatz. Sie fürchten Diskriminierung, Mobbing, den „Karriereknick“ oder gar eine Kündigung. Deshalb veranstaltete die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) heute gemeinsam mit der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH) und der AIDS-Hilfe Leipzig im Leipziger Berufsschulzentrum Robert Blum eine Diskussionsrunde zum Thema „Arbeiten mit HIV“. Auf dem Podium saßen neben den Kampagnenbotschaftern Thomas (38) und John (60) Experten der AIDS-Hilfe Leipzig und der Deutschen AIDS-Hilfe, Ausbilder und Auszubildende sowie Arbeitgebervertreter.
Botschafter Thomas und Moderator Ralph Erdenberger
Podiumsgäste und Publikum
Berufsschülerinnen und -schüler des BSZ Robert Blum
Silke Eggert, Deutsche AIDS-Hilfe
Silke Eggert, Deutsche AIDS-Hilfe, Botschafter John, Ralph Erdenberger
Für ihre hohen Verdienste um das Allgemeinwohl wird Gaby Wirz, Geschäftsführerin der AIDS-Hilfe Baden-Württemberg, mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Die Luwigsburgerin setzt sich seit vielen Jahren auf Bundes- und Landesebene in unterschiedlichen Gremien und Projekten der Aids- und Selbsthilfe für die Interessen von Menschen mit HIV und vor allem von HIV-positiven Frauen ein: Seit 1997 arbeitet sie im bundesweiten Netzwerk Frauen und AIDS mit und war Mitglied im Vorstand der Deutschen AIDS-Hilfe, der AIDS-Hilfe Saar und der AIDS-Hilfe Stuttgart. Seit 2003 bringt sie ihre Erfahrungen und ihren Gestaltungswillen im Delegiertenrat ein, und seit 2008 engagiert sie sich im Deutschen Community Advisory Board für die Verbesserung der medizinischen Versorgung HIV-Positiver. Daneben ist sie als Gründungsmitglied der Gemeinnützigen Stiftung Sexualität und Gesundheit in deren Fachbeirat vertreten. Im letzten Jahr wurde Gaby Wirz in den Nationalen AIDS-Beirat der Bundesregierung berufen und ist dort die stellvertretende Vorsitzende.
Botschafterin Gaby
Im Rahmen der bundesweiten Kampagne zum Welt-Aids-Tag „Positiv zusammen leben. Aber sicher!“ besuchten die HIV-positiven Kampagnen-Botschafter Marcel (22) und Kay (43) heute die Königin-Luise-Schule in Köln. Gemeinsam mit der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium Ulrike Flach sowie Vertreterinnen und Vertretern der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Aids-Hilfe Köln und dem Kölner Jugendzentrum anyway, diskutierten sie dort mit den Schülerinnen und Schülern. Im Mittelpunkt stand das Leben mit HIV und die Notwendigkeit, Diskriminierung von Menschen mit HIV und AIDS abzubauen, aber auch die Bedeutung von Aufklärung und sicherer Verhütung.
Dirk Meyer (BZgA), Moderator Ralph Erdenberger, Parlamentarische Staatssekretärin Ulrike Flach (BMG)
D. Meyer, Kay, T. Haas, Attila Cakar, R. Erdenberger, Joy Abiola-Müller, Marcel, Ulrike Flach (BMG)
Moderator Ralph Erdenberger mit Schülerinnen und Schülern des Königin-Luise-Gymnasiums
Zübeyde, Thomas, Ernst und Marcel – Jede und jeder Einzelne von ihnen steht für einen besonderen Aspekt des Lebens mit HIV. Sie berichten schwerpunktmäßig über ihre Familien und Freunde, über HIV und die Behandlung, über ihre Erfahrungen in der Arbeitswelt, ihr freiwilliges Engagement, über Ausgrenzung, aber auch über Solidarität und tatkräftige Unterstützung. Schaut Euch jetzt den Zusammenschnitt der vier Gesichter der diesjährigen Kampagne zum Welt-Aids-Tag an!
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Positiv zusammen leben. Aber sicher!
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr eröffnete heute gemeinsam mit drei HIV-positiven Botschafterinnen und Botschaftern die Kampagne zum Welt-Aids-Tag „Positiv zusammen leben. Aber sicher!“ in Berlin. Deutlich mehr HIV-positive Menschen stellen sich im zweiten Kampagnenjahr mit ihren authentischen Geschichten mutig in den Fokus der Öffentlichkeit. Erstmals regen sie mit herausfordernden Fragen wie „HIV-positiv und Mutter sein?“ oder „HIV-positiv und überleben?“ auf Plakaten sowie in einem Kino- und TV-Spot dazu an, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Auf www.welt-aids-tag.de sind sie in Online-Spots zu sehen, die zur Diskussion und einer persönlichen Auseinandersetzung mit dem Thema einladen. Eine derartige nationale Kampagne zum Abbau von Stigmatisierung und Diskriminierung ist europaweit einmalig.
vlnr: Botschafter Marcel, Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr, Botschafterin Zübeyde und Ernst
vlnr: Botschafterin Zübeyde, Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr, Botschafter Marcel und Ernst
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und Botschafter Ernst
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und Botschafter Marcel
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und Botschafterin Zübeyde
vlnr: Prof. Dr. Elisabeth Pott, Ernst, R. Erdenberger, Zübeyde, Marcel, Daniel Bahr
vlnr: Prof. Dr. Elisabeth Pott, Ernst, R. Erdenberger, Zübeyde, Marcel, Daniel Bahr
vlnr: Prof. Dr. Elisabeth Pott, Ernst, R. Erdenberger, Zübeyde, Marcel, Daniel Bahr
vlnr: Dr. Ulrich Heide, Prof.Dr. Elisabeth Pott, Ernst, Daniel Bahr, Zübeyde, Marcel, Carsten Schatz
Die RTL-Nachmittagssoap "Unter uns" hat das Leben mit HIV und Aids zu einem zentralen Thema der Serie gemacht. Im Mittelpunkt der aktuellen Folgen steht das Leben von Seriencharakter Micki – einer Schülerin, die sich mit HIV infiziert hat. Die Serie zeigt über mehrere Wochen, wie Micki mit der Diagnose umzugehen lernt und dabei gegen Vorurteile und Ausgrenzung durch ihre Mitschülerinnen und Mitschüler zu kämpfen hat.
Als Hintergrundinformationen für die Fans kommentiert Kampagnenbotschafterin Zübeyde auf der Serienwebsite zentrale Szenen und berichtet von ihren persönlichen Erfahrungen aus dem Leben mit HIV. Zübeydes Appell: Jeder einzelne von uns sollte sich überlegen, wie wir in unserer Gesellschaft mit Menschen umgehen, die von Infektionen wie HIV/Aids, chronischen Erkrankungen oder z.B. einem Leben im Rollstuhl betroffen sind.
Zum Interview mit Zübeyde geht es hier.
Die AIDS-Hilfen in Niedersachsen werben derzeit in Hannover mit einer künstlerisch gestalteten Straßenbahn in spektakulärer Form für den "gesunden" Umgang mit Aids: Zehn niedersächsische Frauen und Männer mit HIV und Aids präsentieren sich mit ihren Gesichtern und Lebensgeschichten auf einem Silberpfeil der Hannoverschen Verkehrsbetriebe AG ÜSTRA. Ein halbes Jahr lang setzen Sie im öffentlichen Raum der Landeshauptstadt ein Zeichen gegen die Stigmatisierung von Menschen mit HIV und Aids und sensibilisieren für einen verantwortlichen Umgang mit der infektiösen Krankheit.
Im Rahmen des 5. Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongress (DÖAK), der vom 15. bis 18. Juni 2011 in Hannover stattfindet, wird sich die Lebensbahn heute vor dem Kongressgebäude präsentieren - als Treffpunkt, Tagungsort und Aktionsplattform für Interessierte.
Mehr über die Aktion "Lebensbahn" unter www.leben-mit-aids.de
Die Galerie C/O Berlin widmet dem Fotografen Robert Mapplethorpe noch bis Mai eine Retrospektive. Im Rahmen der Ausstellung wird auch ein Motiv der Kampagne "Positiv zusammen leben – aber sicher" mit Kampagnenbotschafter Markus gezeigt. Denn Robert Mapplethorpe starb 1989 bereits im Alter von 43 Jahren an Aids. Mit den derzeitigen verfügbaren medizinischen Therapiemöglichkeiten würde er heute trotz HIV-Infektion wahrscheinlich noch leben. Diese Tatsache nimmt die begleitende Veranstaltungsreihe zum Anlass, den Wandel der Krankheit Aids in einer Podiumsdiskussion unter dem Thema „Aids ist nicht gleich Aids – 25 Jahre Aids in Medizin und Gesellschaft“ zu beleuchten. Kampagnenbotschafter Dirk diskutiert gemeinsam mit der Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Prof. Dr. Elisabeth Pott und Vertretern der Deutschen Aids-Hilfe, der Deutschen Aids-Stiftung und dem MBZ Ärzteforum. Weitere Infos unter www.co-berlin.com.
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