Matthias Gerschwitz
Botschafter seit 18. Oktober 2009
Ich bin Botschafter, weil ich als HIV-Positiver weiß, dass man zwar mit der Infektion gut leben kann – aber es nicht muss, wenn man sich schützt und ausreichend informiert.
Meine Erfahrungen nach 15 Jahren HIV habe ich in einem Buch zusammengefasst, das meinen Umgang mit der Infektion ohne Larmoyanz oder Betroffenheit, sondern optimistisch, informativ und manchmal auch etwas provokativ beschreibt.
»Endlich mal was Positives« (ISBN 978-3-8391-1843-6, € 9,95, ET Oktober 2009) wendet sich nicht nur an von der Krankheit Betroffene und ihr Umfeld, sondern insbesondere an alle diejenigen, die bislang keine Notwendigkeit sahen, sich mit der Infektion zu befassen oder befassen zu müssen – oder die immer noch glauben, sie wären sicher vor HIV. Eine trügerische Einstellung, denn es kann jeden treffen, egal, ob Mann oder Frau, ob homo-, bi- oder heterosexuell. Das Virus ist nicht wählerisch.
»Endlich mal was Positives« ist teils Tagebuch, teils Statement. Der Erfahrungsbericht zeigt, dass man mit HIV das Lachen nicht verlernen muss und auch mit einer unheilbaren Krankheit zukunftsorientiert leben kann. Und das ist doch endlich mal was Positives.
(www.endlich-mal-was-positives.de)
Marion, 14. Juli 2010
zum Statement von Matthias Gerschwitz
Hallo Matthias, vielen Dank für Dein vielseitiges Engagement - sei es in puncto akuter Hilfe oder... weiterlesen