Hintergründe der Kampagne

Am 30. Oktober 2013 startet die vierte Staffel der Welt-Aids-Tags-Kampagne „Positiv zusammen leben.“ mit einer Auftaktveranstaltung in Köln. Die erfolgreiche Kampagne stellt erstmals in Europa im Rahmen einer öffentlichen nationalen Kampagne authentische Menschen mit HIV in den Fokus der Öffentlichkeit.

Fünf mutige Männer und Frauen haben sich in diesem Jahr gefunden, der Aktion als neue Kampagnen-Botschafterinnen und Botschafter ein Gesicht zu geben. Vier von ihnen haben in ihrem persönlichen Umfeld je einen Unterstützer gewinnen können. Auf den Plakaten stehen sie solidarisch Seite an Seite und zeigen öffentlich, wie selbstverständlich „positiv zusammen leben“ möglich ist. Dabei handelt es sich um die die Angestellte, den Ehepartner, den besten Freund und die weltbekannte Sängerin Sarah Connor. Alle Kampagnenbotschafterinnen und -botschafter tragen dazu bei, dass die Akzeptanz HIV-positiven Menschen gegenüber weiter gefördert wird. Sie berichten über ihre Arbeit, ihre Familien, ihre Freundeskreise, über positive Erfahrungen, die sie z.B. durch ehrenamtliche Aktivitäten machen konnten, aber auch von Einschränkungen durch HIV.

Träger der Kampagne ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG). Kooperationspartnerinnen sind die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) sowie die Deutsche AIDS-Stiftung (DAS).

Die Kampagnenpartner als Botschafter

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Deutsche Aids-Hilfe und die Deutsche Aids-Stiftung unterstützen die Botschafterinnen und Botschafter und stehen der Öffentlichkeit bei Fachfragen Rede und Antwort. Sehen Sie den Videoclip der Kampagnenpartner:

Experten-Onlineclip

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Online-Clip zum Welt-Aids-Tag

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Die Ziele - Warum gibt es diese Kampagne?
Ende 2012 leben mehr als 78.000 Menschen in Deutschland mit HIV und Aids. Die Kampagne soll dazu beitragen, dass HIV-Positive oder an Aids Erkrankte ohne Ausgrenzung und Diskriminierung in unserer Gesellschaft leben können. Das soll erreicht werden, indem:

  • das Thema zum Thema gemacht wird,
  • Ausgrenzung von Menschen mit HIV und Aids sichtbar und nachvollziehbar gemacht wird,
  • realisierbare Lösungsansätze für ein positives Zusammenleben aufgezeigt werden,
  • Aufklärungsarbeit geleistet wird,
  • und zum Nachdenken und miteinander Reden angeregt wird.

Der Welt-Aids-Tag am 1. Dezember erinnert uns: Jede und jeder von uns kann etwas tun, damit wir alle – HIV-Positive, HIV-Negative und Ungetestete – positiv zusammen leben können. Jeder kann Solidarität zeigen und Ausgrenzung abwehren, wenn Menschen mit HIV diskriminiert werden. Und jeder kann selbst aktiv werden. Nicht nur am 1. Dezember, sondern an jedem Tag im Jahr. Zum Beispiel, indem er sich informiert, HIV zum Thema macht, ehrenamtlich arbeitet oder Geld spendet.

Die Inhalte - Was ist neu im dritten Kampagnenjahr?
Einen besonderen Fokus legt die Kampagne 2013 erneut auf das Thema "HIV & Arbeit". Rund zwei Drittel der Menschen mit HIV arbeiten, schätzen Experten. Dabei sind sie im Durch¬schnitt genauso leistungsfähig wie ihre Kolleginnen und Kollegen. Dennoch befürchten viele Arbeit-geberinnen und Arbeitgeber, dass Menschen mit HIV nicht voll einsetzbar sind. Und immer noch sind Mobbing oder ein "Karriereknick" reale Gefahren. Denn obwohl man sich beim alltäglichen Umgang nicht anstecken kann, gibt es noch Angst vor Ansteckung am Arbeitsplatz. Um das Thema noch weiter in die Gesellschaft tragen zu können, werden seit 2012 Unternehmen, Institutionen oder Verbände als Partner gesucht, die den Welt-Aids-Tag unterstützen – sei es durch Auslage von Informationsmaterialien oder Initiierung von Aktionen.

Weitere Informationen zur Kampagne

Positiv zusammen leben – Hintergründe der Kampagne
Positiv zusammen leben – Hintergründe der Kampagne

PDF-Dokument, 4 Seiten