Stell dir vor, du wurdest fast umgebracht, und heute hilfst du anderen.
Für queere Menschen in Uganda geht es um Leben und Tod. Edward ließ sich nicht brechen – sondern wurde stärker, indem er anderen hilft.
Für queere Menschen in Uganda geht es um Leben und Tod. Edward ließ sich nicht brechen – sondern wurde stärker, indem er anderen hilft.
Edward (32) ist durch die Hölle gegangen: Er wurde fast totgeprügelt, von der Polizei gefoltert, war obdachlos. Nur weil er schwul ist.
Uganda ist ein extrem queerfeindliches Land. Auf Homosexualität steht Gefängnis, sogar die Todesstrafe ist möglich.
„Die Gewalt hat mich nur stärker gemacht“, sagt Edward. „Mir war plötzlich klar, dass wir kämpfen müssen.“
Um anderen beizustehen, gründete Edward Let’s Walk Uganda. Die Organisation hilft rechtlich, mit Notunterkünften und medizinischer Versorgung – auch für HIV-positive Menschen. Denn die homophobe Politik behindert die HIV-Versorgung und -Prävention massiv.
Aus Sicherheitsgründen lebt Edward heute in Deutschland und unterstützt seine Organisation von hier aus mit der Queeren Nothilfe Uganda.
„Ich habe Let’s Walk Uganda gegründet, um anderen zu geben, was ich selbst gebraucht hätte“, sagt Edward. „Viele Menschen dort sind immer noch in Lebensgefahr.“