HIV-Infizierte in der Arbeitswelt
Zwei Drittel der ca. 70.000 Menschen mit HIV in Deutschland arbeiten. Die wenigsten davon outen sich am Arbeitsplatz.
Denn obwohl im Job kein Infektionsrisiko besteht, werden HIV-Positive häufig diskriminiert und gemobbt. Grundlos droht ihnen der "Karriereknick" oder gar eine Kündigung.
Nichts davon müssen Betroffene tatenlos hinnehmen, denn HIV ist kein Kündigungsgrund. Die meisten HIV-Positiven möchten weiter arbeiten und die gleichen Chancen auf beruflichen Erfolg erhalten, wie andere Menschen auch.
Gaby 49, Sozialpädagogin
"Jeder HIV-Positive sollte sich gut überlegen, ob und wie er sich an seinem Arbeitsplatz outet und sich vorher unbedingt von der örtlichen AIDS-Hilfe, dem Betriebsrat oder einem Rechtsanwalt beraten lassen!"
Gaby war berentet und ist wieder ins Arbeitsleben zurückgekehrt. Sie rät allen Betroffenen, sich gut zu überlegen, ob und wie man sich im Job outet und sich vorher von der AIDS-Hilfe, dem Betriebsrat oder einem Rechtsanwalt beraten zu lassen.
Gaby in der Botschafter-Galerie

































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